Stiftung Niedersachsen nominiert Preisträger für soziokulturelle Projekte und vergibt erstmalig Preisgelder in Höhe von 150.000 €
Prof. Dr. Johanna Wanka, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur und
Joachim Werren, Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen, zeichneten heute im Saal der Stiftung Niedersachsen die fünf Preisträger des neuen soziokulturellen Programms »sozioK – Zukunft gestalten mit Soziokultur« der StiftungNiedersachsen aus .
„Ziel des Programms „sozioK – Zukunft gestalten mit Soziokultur“ ist neben der Stärkung der Soziokultur auch Vernetzung zu fördern, Nachwuchskräfte zu qualifizieren und somit den anstehenden Generationenwechsel in der Soziokultur zu begleiten. Ein solch umfassendes Förderprogramm ist einmalig“
betont Joachim Werren. Ministerin Wanka unterstreicht:
„Hand in Hand mit der Stiftung Niedersachsen setzen wir uns auf verschiedenen Ebenen für die kulturelle Weiterentwicklung unseres Landes ein. Die ausgewählten Projekte spiegeln die große Vielfalt und dieKreativität sowie die hohe Professionalität der Soziokultur im Land Niedersachsen wieder“.
Aus 30 Bewerbungen hat die Jury fünf innovative soziokulturelle Projekte mit Modellcharakter ausgewählt, die im Rahmen des Programms »sozioK« umgesetzt werden. Folgende Projekte wurden nominiert:
· Faust e.V. (Hannover): »Wir in der Kochstraße« mit 20.000 €
· Kaos e.V. (Osnabrück): »KUKUK – eine Kunst-und-Kultur-Unterstützungs-Karte« mit 20.000 €
· Kranichschreie-Sinnstiftung und kreatives Handeln (Bassum): »Die Entdeckung der Sinnlichkeit. All Inklusiv: Alte Meister – schräge Töne« mit 17.000 €
· Kulturetage GmbHg (Oldenburg): Perspektivenwechsel. Ein soziokulturelles Pionierprojekt zum Thema Leben und Sterben mit 20.000 €
· Ländliche Akademie Krummhörn e. V. (Krummhörn): »Dörfer erzählen Geschichten« mit 11.500 €
Zusätzlich zu den Projektgeldern werden Personalkosten für eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienst in Höhe von 400 € monatlich finanziert. Außerdem können die Träger bis zu drei Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch nehmen sowie ein dreimonatiges Praktikantengehalt von 320 € monatlich erhalten.
Die Stiftung Niedersachsen hat bei der Ausschreibung des neuen Programms die Vielfalt der Themen, Formate und Strukturen in der Soziokultur berücksichtigt und den Wettbewerb weder thematisch noch spartenspezifisch gebunden. Das Besondere dieses Programms ist die Möglichkeit, die Mittel auch für Personalkosten junger Nachwuchskräfte wie Volontäre zu verwenden.
Die Auswahl der Projekte spiegelt nicht nur die Vielfalt sondern auch das Leistungsspektrum soziokultureller Arbeit im ländlichen Raum wie in den Städten wider. Mit »Wir in der Kochstraße« wurde ein beispielhaftes Projekt zur Quartiersentwicklung und mit »Dörfer erzählen Geschichten« ein beispielhaftes Projekt zur Regionalentwicklung ausgewählt. Die »KUKUK – eine Kunst-und-Kultur-Unterstützungs-Karte« möchte über die Vermittlung von verbilligten Karten die Menschen zur aktiven Teilhabe an Kunst und Kultur ermuntern und bindet Chöre, Tanzgruppen und Instrumentalensembles in das Projekt ein. In Bassum wird ein Gebärdenchor entstehen und gemeinsam werden hörende und gehörlose Jugendliche sinnliche Erfahrungen machen. Die Kulturetage möchte das Thema »Tod und Trauer« enttabuisieren und kulturelle Strategien erforschen, um für das Thema zu sensibilisieren. Alle Projekte zeichnen sich durch ein umfassendes nachhaltiges Konzept aus und werden von professionellen Akteuren sowie gut verankerten Institutionen durchgeführt.
Die Jury:
Doreen Götzky, Universität Hildesheim
Dorit Klüver, Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur
Michael Kranixfeld, Universität Hildesheim
Michelle Mallwitz, Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Anja Thiem, Leuphana Universität Lüneburg
Dr. H.-Jörg Siewert, vormals Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Daniela Koß, Stiftung Niedersachsen
Zum Artikel QuickviewZusätzlich zu den Projektgeldern werden Personalkosten für eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienst in Höhe von 400 € monatlich finanziert. Außerdem können die Träger bis zu drei Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch nehmen sowie ein dreimonatiges Praktikantengehalt von 320 € monatlich erhalten.
Die Stiftung Niedersachsen hat bei der Ausschreibung des neuen Programms die Vielfalt der Themen, Formate und Strukturen in der Soziokultur berücksichtigt und den Wettbewerb weder thematisch noch spartenspezifisch gebunden. Das Besondere dieses Programms ist die Möglichkeit, die Mittel auch für Personalkosten junger Nachwuchskräfte wie Volontäre zu verwenden.
Die Auswahl der Projekte spiegelt nicht nur die Vielfalt sondern auch das Leistungsspektrum soziokultureller Arbeit im ländlichen Raum wie in den Städten wider. Mit »Wir in der Kochstraße« wurde ein beispielhaftes Projekt zur Quartiersentwicklung und mit »Dörfer erzählen Geschichten« ein beispielhaftes Projekt zur Regionalentwicklung ausgewählt. Die »KUKUK – eine Kunst-und-Kultur-Unterstützungs-Karte« möchte über die Vermittlung von verbilligten Karten die Menschen zur aktiven Teilhabe an Kunst und Kultur ermuntern und bindet Chöre, Tanzgruppen und Instrumentalensembles in das Projekt ein. In Bassum wird ein Gebärdenchor entstehen und gemeinsam werden hörende und gehörlose Jugendliche sinnliche Erfahrungen machen. Die Kulturetage möchte das Thema »Tod und Trauer« enttabuisieren und kulturelle Strategien erforschen, um für das Thema zu sensibilisieren. Alle Projekte zeichnen sich durch ein umfassendes nachhaltiges Konzept aus und werden von professionellen Akteuren sowie gut verankerten Institutionen durchgeführt.
Die Jury:
Doreen Götzky, Universität Hildesheim
Dorit Klüver, Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur
Michael Kranixfeld, Universität Hildesheim
Michelle Mallwitz, Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Anja Thiem, Leuphana Universität Lüneburg
Dr. H.-Jörg Siewert, vormals Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Daniela Koß, Stiftung Niedersachsen
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